In der Schule lernen wir, wie die Hauptstadt von Argentinien heißt, wie man eine Differenzialgleichung löst oder wie man „ich kann nicht Französisch“ auf Französisch sagt. Das ist alles gut und wichtig, und wir kommen im Leben meistens ganz gut zurecht.

Der Großteil vom Rest des Lebens aber ist learning by doing, und vor allem was den Umgang mit uns selbst und unseren Körpern angeht, müssen wir erst viele Fehler machen, uns an zweifelhafte Tipps aus Boulevardzeitungen halten, oder einfach auf unser Glück setzen. Im schlimmsten Fall lernen wir manches erst, wenn es zu spät ist – sprich: wenn der Arzt kommt.

Dabei sind wir Menschen ganz faszinierende Wesen, und es lohnt sich, mehr über uns zu erfahren. Der menschliche Körper ist ein komplexes, leistungsfähiges Wunderwerk der Natur. Die menschliche Psyche trägt Geschichten voller Höhepunkte und Abgründe in sich. Und wenn wir Menschen uns zusammentun, sind wir zu allem fähig, im Guten wie im Schlechten.

Bei „In Sachen Mensch“ möchte ich gemeinsam mit interessierten Mit-Menschen mehr über uns selbst erfahren: wie wir ticken, was wir alles können, und was uns gesund oder krank macht.